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Weltbevölkerungsbericht


Weltbevölkerungsbericht

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, UNFPA, gibt jährlich den Weltbevölkerungsbericht) (State of World Population, SWOP) heraus. Mit wechselnden Schwerpunkten beleuchtet dieser Zusammenhänge zwischen der jeweils aktuellen Lage der Weltbevölkerung, reproduktiver Gesundheit und individueller Schicksale.

Jeder SWOP veröffentlicht zudem aktuelle Daten für die Überwachung der ICPD-Ziele, also jener Ziele, die von der Internationalen Staatengemeinschaft bei der Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo verabschiedet wurden. So liefert er Antworten auf Fragen wie "Konnte die Säuglingssterblichkeitsrate in Südasien gesenkt werden?" oder "Wie hoch ist die Rate der Teenagerschwangerschaften in Burkina Faso und jene in Österreich?"

Gemeinsam mit der parlamentarischen Gruppe für Entwicklung und reproduktive Gesundheit präsentiert die ÖGF jährlich den Weltbevölkerungsbericht. Die aktuelleren Ausgaben können in deutscher und englischer Sprache unter buero@oegf.at gegen Portogebühr bestellt werden.

2011: Sieben Milliarden Menschen und Möglichkeiten

Der Weltbevölkerungsbericht 2011 von UNFPA erschien wenige Tage, bevor am 31. Oktober der siebenmilliardste Mensch auf die Welt kam. Der Meilenstein von sieben Milliarden steht für Errungenschaften, Rückschläge und Widersprüche. Obwohl Frauen im Durchschnitt heute weniger Kinder bekommen als in den 1960er Jahren, steigt die Zahl der Menschen auf der Erde weiterhin an. Weltweit sind mehr Menschen jünger – und mehr Menschen älter – als je zuvor.

In manchen der ärmsten Länder behindern anhaltend hohe Fruchtbarkeitsraten die Entwicklung und schreiben die Armut fort. In einigen der wohlhabendsten Länder hingegen lassen niedrige Geburtenraten und ein Mangel an jungen Arbeitskräften die Frage aufkommen, ob die Wirtschaft dauerhaft wachsen kann und die sozialen Sicherungssysteme noch tragfähig sind.

Dieser Weltbevölkerungsbericht lotet einige dieser Widersprüche aus der Perspektive einzelner Menschen aus. Er beschreibt, welche Hürden ihnen in ihren Bemühungen entgegenstehen, ein besseres Leben für sich selbst, für ihre Familien, ihre Gemeinschaften und ihre Länder aufzubauen, und wie sie diese Hürden überwinden.

Englische Originalversion
Deutsche Version

2010 - Krise, Frieden, Wiederaufbau – Gesellschaften im Wandel

In bewaffneten Konflikten wird geschlechtsspezifische Gewalt einschließlich Vergewaltigung immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt. Diese Form der Gewalt steht im Mittelpunkt des Weltbevölkerungsberichts "Krise, Frieden, Wiederaufbau: Gesellschaften im Wandel". Der Bericht fällt mit dem 10 jährigen Bestehen der UN-Resolution 1325 zusammen, welche im Jahr 2000 zum ersten Mal alle Parteien in bewaffneten Konflikten aufforderte, Frauen und Mädchen vor sexueller Gewalt zu schützen und Frauen stärker in friedensbildende Maßnahmen einzubeziehen.

Englische Originalversion

2009 - Eine Welt im Wandel: Frauen, Bevölkerung und Klima

Der Weltbevölkerungsbericht 2009 untersucht den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel jenseits der technischen Debatte sowie der Lage der Weltbevölkerung, wobei er die Auswirkungen der Erderwärmung bis auf die individuelle Ebene veranschaulicht. Der Klimawandel bringt nicht nur Leben in Gefahr sondern er vertieft die Gräben zwischen Arm und Reich und vergrößert die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern. Vor allem Frauen in Entwicklungsländern sind vom Klimawandel stärker betroffen. Warum? Der Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen geht der SWOP 2009 nach. Er beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Bevölkerungsdynamik, reproduktiver Gesundheit, Frauenleben und verschiedener Folgen des Klimawandels.

Englische Originalversion

2008 - Gemeinsamkeiten finden: Kultur, Gender und Menschenrechte

Kultur – die ererbten Muster gemeinsamer Anschauungen und allgemeiner Meinungen - beeinflußt wie Menschen ihr Leben meistern und ist die Linse durch die sie ihre Gesellschaft sehen. Kulturen beeinflussen wie Menschen denken und handeln, produzieren aber keine Uniformität der Gedanken und des Verhaltens. Der Weltbevölkerungsbericht 2008 analysiert das Spannungsfeld zwischen der Annahme starrer Kulturformen und der Achtung der Menschen- und vor allem Frauenrechte.

Englische Originalversion

2007 - Urbanisierung als Chance: Das Potenzial wachsender Städte nutzen

Der Weltbevölkerungsbericht 2007 verlangt eine Revolution im Denken der Menschheit, um die Verdoppelung der urbanen Bevölkerung in Afrika und Asien bis zum Jahr 2030 bewältigen zu können. 60% der Weltbevölkerung – 5 Mrd. Menschen – werden dann in Städten wohnen. Der Weltbevölkerungsbericht stellt fest, dass die Bevölkerung in afrikanischen und asiatischen Städten um 1,7 Mrd. Menschen zunehmen und die gemeinsame Bevölkerung Chinas und der USA übertreffen wird. Der Bericht fokussiert auf das Phänomen Stadt, denn das Wirtschaftswachstum braucht die Urbanität und Städte werden und sind somit Tor der Hoffnung, aber auch Hort der Armut.

Englische Originalversion
Youth Supplement: Generations of Change: Young People and Culture - Englische Version

Die englische Originalversion aller Ausgaben des SWOPs (auch vor 2007) können hier herunter geladen werden.