AKH, Univ. Frauenklinik, Ebene 8, Leitstelle 8c
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
16:00-19:00 Uhr, Anmeldung bis 18:00 Uhr
Tel.:01 40400 2852
Landesklinikum Weinviertel Korneuburg
2100 Korneuburg, Wiener Ring 3-5
09:00-12:00 Anmeldung bis 11:30 Uhr
Tel.:02262 7801529
Die von UNFPA organisierte Weltbevölkerungskonferenz (International Conference on Population and Development, ICPD) fand 1994 in Kairo statt. Ziel der Konferenz war die Förderung der nachhaltigen Entwicklung. 179 Staaten - darunter auch Österreich - verabschiedeten das so genannte Programme of Action (verlinken mit http://www.unfpa.org/public/home/sitemap/icpd/International-Conference-on-Population-and-Development/ICPD-Summary) (PoA), das auf einen Zeitraum von 20 Jahren ausgerichtet ist. Das PoA verfolgt einen neuen Ansatz, der einen Meilenstein in der Geschichte der Bevölkerungspolitik, der reproduktiven Gesundheit und des Entwicklungskonzeptes darstellt.
Das PoA formuliert ein ganzheitliches Konzept des Empowerments, von vor allem Frauen und Mädchen, welches nachhaltige Entwicklung begünstigt. Um dies zu erreichen, stehen folgende Bereiche im Vordergrund:
Der in Kairo definierte Ansatz verknüpft Reproduktion, Gesundheit und Bildung mit den menschenrechtlichen Grundprinzipien, die auf der Würde der einzelnen Person basieren.
Die Bedeutung der reproduktiven Gesundheit, wie sie in Kairo definiert wurde, findet auch in den MDGs Niederschlag. Das MDG 5 strebt nicht nur die Reduktion der weltweiten Müttersterblichkeit, sondern auch den universellen Zugang zu Einrichtungen der reproduktiven Gesundheitsfürsorge an. Somit ist auf Ebene der Vereinten Nationen ein Wandel von der bloßen Wahrung der Schwangeren- und Müttergesundheit hin zur Forderung nach Frauenrechten vollzogen.
Sexuelle und reproduktive Gesundheit sind im Aktionsprogramm der ICPD folgendermaßen definiert (Art. 7.2):
Reproduktive Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechlichkeit, und zwar im Hinblick auf alle Belange in Zusammenhang mit dem reproduktiven System, seinen Funktionen und Prozessen.
Reproduktive Gesundheit schließt deshalb ein, dass Menschen ein befriedigendes und gesundheitlich ungefährliches Sexualleben möglich ist, und dass sie die Fähigkeit zu Fortpflanzung haben und die Freiheit zu entscheiden, ob, wann und wie oft sie sich fortpflanzen.
engagiert sich für die Verbesserung der reproduktiven und sexuellen Gesundheit und Rechte im nationalen und internationalen Kontext. Die Gruppe wurde im Jahr 2000 gegründet und ist Mitglied des European Parliamentary Forum on Population and Development (EPF). Die ÖGF agiert als das Sekretariat der parlamentarischen Gruppe.
Ziele der Gruppe sind: